Häckseln der Reben (März-April)
Bei trockenem Wetter werden die Reben
gehäckselt, d.h. sie
werden in kleine Stücke zerschlagen. Die geschieht mit einem
speziellen Rebholzhäcksler. Die zerkleinerten Triebe verbleiben
in der Anlage und ergeben einen guten und wichtigen Humus-
lieferanten.
Früher mussten alle Reben aus den Weinbergen getragen und
auf dem Weg verbrannt werden.
Aushängen der Drähte (April)
Die beiden Fangdrähte werden ausgehängt und in Querjoche
(Abstandshalter) wieder eingehängt. Dadurch entsteht ein
Abstand
von ca. 30cm zwischen den Drähten, in die die jungen Triebe
hineinwachsen. Dort können sie sich festranken und sind besser
gegen Wind geschützt (vor allem bei Gewittern mit Sturmböen
brechen sie leicht).